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Ausbildung zum / zur Steuerfachangestellten in der Prange Steuerberatung

Seit über 20 Jahren werden in der Prange Steuerberatung in Plettenberg junge Menschen zu Steuerfachangestellten ausgebildet. Doch was genau macht eigentlich ein/e Steuerfachangestellte/r und was hat sich über die Jahre in der Ausbildung verändert?

Um diese Fragen zu beantworten haben wir uns mit Rebecca Meli und Sven Meisch (mit ausreichend Abstand) zusammengesetzt und uns von Ihren Erfahrungen berichten lassen.

Wer seid ihr?

Rebecca: Ich bin Rebecca Meli, 21 Jahre alt, komme aus Plettenberg und bin Auszubildende ( im 2. Lehrjahr ) bei der Prange Steuerberatung.

Sven: Ich bin Sven Meisch, bin 31 Jahre alt, wohne in Plettenberg und arbeite bei der Prange Steuerberatung als Steuerberater.

Seit wann seid ihr in der Prange Steuerberatung?

Rebecca: Ich bin seit September 2019 bei der Prange Steuerberatung.

Sven: Seit 2008 und damit mittlerweile mehr als 12 Jahren!

Wie würdest du den Beruf einer/s Steuerfachangestellten einem Laien erklären?

Rebecca: Die Aufgaben einer/s Steuerfachan-gestellten sind sehr vielfältig. Wir beraten und betreuen Mandanten, erstellen und kontrollieren Lohn- und Gehaltsabrechnungen und Jah-resabschlüsse, bereiten Steuererklärungen für Unternehmen und Privatpersonen vor, wir erledigen die Buchführung für Mandanten und übernehmen allgemeine Bürotätigkeiten (z.B. Postbearbeitung oder die Vorbereitung von Unterlagen).

Sven: Definitiv sehr abwechslungsreich. Man bearbeitet die Buchhaltung, die Steuererklärungen und die Jahresabschlüsse von vielen unterschiedlichen Unternehmen. Da ist nie ein Fall wie der andere. Viele Dinge werden im Team erledigt, sodass man größere Aufgaben gemeinsam mit Kollegen bearbeiten und lösen kann. Da wir Dienstleister sind, hat auch die Kommunikation mit unseren Mandanten einen hohen Stellenwert in der täglichen Arbeit.

Warum hast du dich für eine Ausbildung zum Steuerfachangestellten in der Prange Steuerberatung entschieden?

Rebecca: Ich wurde darauf aufmerksam, dass die Prange Steuerberatung freie Ausbildungs-plätze hatte. Nach einer Bewerbung und einem Gespräch bekam ich direkt die Möglichkeit ein 1-wöchiges Praktikum zu absolvieren. Aus dem Praktikum nahm ich viele positive Erfahrungen und einen guten Eindruck mit, sodass ich mich für die Ausbildung und die Kanzlei entschied.

Sven: So wie heute auch, gab es bei uns in der 11. Klasse auf dem Gymnasium 14 Tage Schülerpraktikum. Über einen Bekannten meiner Eltern bin ich bei der Suche nach einem Praktikumsplatz eher zufällig auf die Prange Steuerberatung gestoßen. Die 14 Tage hier haben mir dann aber so gut gefallen, dass ich mich direkt im Anschluss daran für einen Ausbildungsplatz beworben habe.

Welche Erwartungen hattest du an die Ausbildung und wurden sie erfüllt?

Rebecca: Für mich sollte dieser Beruf abwechs-lungsreich sein. Ich habe auch erwartet, dass es mal schwieriger werden kann und knifflige Sachverhalte dazu gehören, aber je mehr ich lerne und an Erfahrungen sammle, desto mehr freue ich mich über eine erfolgreiche Lösung. Bis jetzt wurden diese Erwartungen erfüllt.

Sven: Gute Frage! Das weiß ich ehrlich gesagt nicht mehr genau. Ich kann mich aber nicht da-ran erinnern, dass mir nach Ausbildungsende etwas gefehlt hat.

Was gefällt dir in der Ausbildung am besten?

Rebecca: Mir gefällt an der Ausbildung sehr, dass wir die Möglichkeit haben, jede Abteilung einzeln zu sehen, um uns viel intensiver mit den Aufgaben zu beschäftigen. Es wird viel Wert da-rauf gelegt, dass wir uns wohlfühlen und 2x im Jahr haben wir die Möglichkeit uns zu allen Dingen, die uns beschäftigen, im 6-Augen-Gespräch mit unseren Ausbilderinnen auszutauschen, die aber auch sonst immer für uns ansprechbar ist. Auch das Miteinander in unserem Azubi-Team (wir sind derzeit 6 Auszubildende) klappt super, nicht nur während der Arbeit, sondern auch bei unseren Azubi-Runden sowie unserem Stamm-tisch. Einmal im Monat setzten wir uns außerdem mit unseren Ausbilderinnen zusammen, um die Themen aus der Schule mit aktuellen Fällen aus der Praxis zu verbinden. Gut finde ich auch, dass man die Möglichkeit hat neben der Ausbildung noch zu studieren.

Wo liegen die Schwerpunkte deiner Ausbildung / welche Aufgaben hast du?

Rebecca: Es gibt vier verschiedene Abteilungen: die Finanzbuchhaltung (FiBu), die Lohnbuchhaltung, die Steuern und den Jahresabschluss. Im ersten Ausbildungsjahr war ich in der FiBu. Da habe ich die monatlichen Buchhaltungen erstellt, bearbeitet und die Umsatzsteuervoranmeldungen an das Finanzamt übermittelt.

Jetzt im zweiten Ausbildungsjahr sitze ich in der Lohnabteilung. Dort erstelle ich Lohn- und Ge-haltsabrechnungen für die Arbeitgeber und pflege persönliche Daten der Arbeitnehmer ein. Die Abteilungen Steuern und Jahresabschluss habe ich noch nicht gesehen.

Zudem sind wir Azubis fürs Archiv verantwortlich.

Natürlich war es am Anfang herausfordernd, sich im Betrieb in die verschiedenen Situationen hineinzuversetzen, weil man sich davor noch nie mit diesem Themenbereich beschäftigt hat, aber das hat alles gut geklappt!

Was glaubst du, sind die größten Unterschiede in der Ausbildung von heute zu 2010?

Sven: Das Büro hat sich seit 2010 in vielen Bereich weiterentwickelt. Das Arbeitsumfeld ist moderner geworden und die Auszubildenden bekommen in ihrer Ausbildung noch mehr mit als wir in 2010. Wir haben mittlerweile einen einheitlichen Rotationsplan, sodass die Auszubildenden jede Abteilung aus dem Haus durchlaufen. Das ist ein echter Mehrwert.

In wieweit hat dich die Ausbildung auf deinen weiteren beruflichen Werdegang vorbereitet?

Sven: Erstmal konnte ich in meiner Ausbil-dungszeit die Inhalte des Berufs „Steuerberater“ näher kennenlernen. Neben der Berufs-schule habe ich in meiner Ausbildung auch im Büro viel gelernt, sodass ich mir auch gut ein Bild davon machen konnte, in welche Abtei-lung, bzw. welchen Fachbereich ich gehen möchte.

Das man im ersten Anlauf genau den Job findet, der einem Spaß macht, ist sicherlich nicht immer selbstverständlich und insoweit auch Glückssache. Viele Fähigkeiten die ich heute in meinem Beruf als Steuerberater benötige, habe ich damals natürlich noch nicht gekannt. Aber nicht umsonst folgten nach Ausbildungs-ende noch sieben weitere Jahre lernen, ein Studium und viele Prüfungen bis zum Steuer-berater! Dazu kommt, dass man sich auch erstmal eine Basis an Erfahrung anlegen muss – und das geht nun mal nur mit viel Zeit.

Welche drei Fähigkeiten sollten Interessenten für die Ausbildung zum/zur Steuerfachangestellten mitbringen?

Rebecca: Sie sollten teamorientiert und lernbereit sein und keine Angst vor Herausforderungen haben.

Sven: Eine Affinität zu Zahlen und Gesetzen dürfte erst mal nicht schaden. Darüber hinaus ist es wichtig, dass man sich eine sorgfältige Arbeitsweise aneignen kann – Wir kümmern uns schließlich um die finanziellen Angelegenheiten unserer Mandanten. Außerdem sollte man erkennen, dass – insbesondere in einem Dienstleistungsjob – der Servicegedanke ganz elemen-tar ist. Die Standards wie Motivation, Teamfähigkeit, etc. würde ich, wie in anderen Jobs auch, voraussetzen.

Was würdest du neuen Azubis / Interessenten für einen Rat geben?

Rebecca: Man sollte vorher wissen, dass die Ausbildung anspruchsvoll, aber auch sehr abwechslungsreich ist. Aber auch wenn es mal schwieriger wird, ist man ja mit den Aufgaben nicht alleine.

Wer sich für die Ausbildung als Steuerfachangestellte/r entscheidet, dem stehen später ganz viele Türen offen.

Sven: Auf jeden Fall ein Praktikum bei uns zu machen, wenn man Interesse an dem Job hat oder auch erstmal schauen möchte, ob der Job interessant sein könnte. Ein bis zwei Wochen können da schon den entscheidenden Anstoß geben oder auch für Klarheit sorgen, falls der Job nichts für einen ist. Ich bekomme mit, dass die Weichen der Schüler an Gymnasien immer mehr in Richtung Studium gestellt werden. Warum nicht erst einmal eine Ausbildung machen und eventuell danach ins Studium gehen oder sogar vor Ort ein Verbund- oder Dualstudium beginnen. Den Rat kann ich guten Gewissens geben, weil ich es selber so gemacht habe.